Landschaftsbeobachtung

Das Projekt der fotografischen Landschaftsbeobachtung wird von den beiden Naturpärken Doubs und Chasseral gemeinsam entwickelt. Das Projekt erstreckt sich über alle 37 Gemeinden der zwei Regionalpärke.

Die Landschaftsbeobachtung ermöglicht es, die zeitliche Veränderung der Landschaft insbesondere mittels Fotografien und Zeichnungen zu dokumentieren Alle Landschaftstypen können dabei beobachtet werden, seien es aussergewöhnliche oder alltägliche, ländliche oder städtische.

In der Regel werden eine gewisse Anzahl Standpunkte ausgewählt, welche in bestimmten Abständen (normalerweise zweimal jährlich) fotografiert werden. Die Daten werden verarbeitet, um die Veränderungen - oder deren Ausbleiben - zu veranschaulichen.

Die Besonderheit dieses Projekts besteht darin, dass sich viele Freiwillige daran beteiligen - die Bevölkerung des Naturparks (Paten) und Kinder/Jugendliche durch das Programm Graines de chercheurs.

Bestandteile der Landschaftsbeobachtung Doubs-Chasseral:

  1. Für Privatpersonen: die « Landschaftspatenschaft »

Einzeln oder in einer Gruppe, auf freiwilliger Basis, halten Einwohner des Naturparkgebiets eine Landschaft fotografisch fest. Die Landschaftspatenschaft steht allen offen, es braucht dazu keine besondere fachliche Qualifikation. Der Pate oder die Patin verpflichtet sich die Stelle seiner/ihrer Wahl zu fotografieren, gemäss eines Protokolls, und die Entwicklung zu beobachten, indem der Vorgang wiederholt wird, in der Regel zweimal jährlich.

  1. Für Schulen: die « Landschaftsexperten »

Seit dem Schulstart 2017-2018 werden Primarklassen 5-11H aus den 37 Gemeinden der beiden Regionalpärke dazu eingeladen, beim Projekt mitzumachen. Sie werden so dazu animiert über die Beziehung zwischen Landschaft und menschlicher Tätigkeit nachzudenken. Das Programm, welches in Zusammenhang mit dem Lehrplan für die Westschweiz (Plan d'études romand PER)steht, ist in drei optionale Module eingeteilt, damit die Kinder des Naturparks zu richtigen « Experten » der Landschaft werden.

  1. Für Gemeinden: die « Standortsbeobachtung »

Dieser dritte Teil ermöglicht es, bestehende lokale Projekte (ein Quartier, ein Platz, eine Weide, das Schaffen eines Weges, etc.) mit einer starken Verbindung zur Landschaft zu begleiten. Die Wahl des Standorts wird von der einen oder anderen Partei vorgeschlagen und wird mit den Gemeindebehörden und den Regionalpärken diskutiert. Der Verlauf wird anschliessend vollständig durch den Naturpark in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde organisiert.

Möchten Sie sich als Pate oder Patin engagieren? Haben Sie ein Projekt auf Gemeindsebene? Nehmen Sie Kontakt auf mit Géraldine Guesdon-Annan, Projektverantwortliche: +41 (0)32 942 39 49 oder per Mail.